Automatenfotos sind der Ausgangspunkt der Selbstportraits von Martina Tscherni. Der Fotoautomat arbeitet mit einer DigiCam und der Sich-Foto-grafierende sieht sich selbst im Bildschirm : ³Wichtig für mich ist, dass ich den Moment der Aufnahme selbst bestimmen kann“ . Die einzelnen Portraits werden bearbeitet, und mit verschieden Bildebenen überlagert. Diese Überlagerung erfolgt langsam, indem man die zuerst opaken darüber gelegten Ebenen immer mehr durchscheinend gestaltet - dabei findet ein Art Überblendung statt. “. Im Oszillieren zwischen Innen und Außen, Blow-up und mikroskopischer Kleinheit, plakativer Frontale und zarten grafischen Strukturen und Realität und Fiktion lässt die Künstlerin den Betrachter doch nur an einer Dokumentation teilhaben und enthält ihm die Innenschau vor"
masc foundation: archiv: november 2005: martina tscherni 1-4    <  >